Es wird langsam konkret ...
Langsam aber sicher nimmt die geplante Neuausrichtung und zunehmende Spezialisierung meiner selbstständigen Arbeit konkrete Züge an.
Anfang des Jahres habe ich es in einem Blogeintrag schon kurz angedeutet, dass ich den Spezialisierungsgrad meiner Selbstständigkeit und damit auch von dieser Website ändern werde. Und nachdem ich im ersten Quartal noch laufende Projekte abgeschlossen habe und gleichzeitig mein Vorhaben weiter konzeptioniert habe, wird es nun langsam konkreter. Passenderweise findet Anfang Juni auch das diesjährige Politcamp in Bonn statt und ich habe mir das Ziel gesetzt, die Website bis dahin schrittweise umzubauen, um so einen immer besseren Einblick in meine zukünftige Dienstleistung zu geben.
Aber um was geht es genau?
Seit fast 9 Jahren betreue ich nun schon die Website von Kristina Schröder und bislang habe ich es noch keinen Tag bereut. Die Arbeit macht einfach Spaß. Von Anfang hatte ich die Chance in vielen Bereich dabei zu sein und konnte so das politische Erscheinungsbild im Internet mitformen. Im Gegensatz zu vielen anderen Projekten war es keine einmalige Projektarbeit, sondern bis heute eher ein ständige Herausforderung. Insofern ist auch nicht verwunderlich, dass sich im Laufe der Jahre bereits ein großer Erfahrungsschatz angesammelt hat und dass dieser in Zukunft noch weiter anwachsen wird.
Warum sollte ich daher nicht versuchen, meine bisherige Dienstleistung auch anderen zugängig zu machen?
Mir ist durchaus bewusst, dass dies ein schwieriges Unterfangen sein wird. Nicht jeder Politiker hat bereits die Chancen, die sich ihm durch das Internet bieten, vollständig erfasst. Auch wird nicht jeder bereit sein, dafür mehr Geld als bisher in die Hand zu nehmen. Auch haben ein paar wenige Politiker bereits gute Ansprechpartner im Bereich des Internets.
Dennoch bin ich mir sicher, dass es in Zukunft immer wichtiger sein wird, dass jeder Politiker einen kompetenen und vertrauenswürdigen Ansprechpartner für alle Themen rund um das Internet an seiner Seite hat.
Vor ein paar Jahren reichte es für Politiker noch aus, eine mehr oder weniger regelmäßig gepflegte Website zu haben. Doch allein an dieser Minimalvoraussetzung scheitern bis heute noch viele, auch wenn es sich insgesamt schon deutlich verbessert hat. So gibt es beispielsweise mittlerweile viele gute Homepage-Baukästen, mit denen man sich in wenigen Minuten eine Website preigünstig zusammenstellen kann. Doch eine Website allein reicht heute nicht mehr aus. Soziale Netzwerke wie Facebook, dialog-orientierte Kommunikationswege wie Twitter, Videoplattformen wie Youtube, ständige SEO-Optimierung, konstante Auswertung von Meinungsbildern und gerade die Koordination sowie Analyse all dieser Tätigkeiten stellen zum Beispiel neue Herausforderungen dar. In den wenigsten Fälle steht das dafür notwendige Wissen bei den Mitarbeitern der Politiker zur Verfügung.
Meine Idee, in diese Nische zu gehen, ist sicherlich nicht neu. Jedoch möchte ich mich deutlich von anderen unterscheiden.
Mein Ziel ist es nicht, eine große Agentur mit mehreren Mitarbeitern und irgendwelchen Renditezielen aufzubauen. Ich möchte eher für eine begrenzte Anzahl von Politikern als kompetenter und vertrauenswürdiger Ansprechpartner über einen längeren Zeitraum mit stets individuellen Leistungen sowie dem direkten Zugang zu einem erfahrenen Expertennetzwerk zur Verfügung stehen. Der persönliche ständige Kontakt ist mir dabei wichtig. Keine Rolle spielt es dabei, ob es sich dabei um einen Spitzenpolitiker oder einen gerade erst gewählten Abgeordnete handelt. Sowohl Politiker aus dem Bundestag als auch aus einem Landtag sind willkommen. Wichtig ist nur, dass die Chemie zwischen alle Beteiligten stimmt und man beiderseitig daran interessiert ist, längerfristig etwas gemeinsam aufzubauen. Kurzfristige Projekte haben im politischen Umfeld nach meinem Empfinden kein Erfolg.
Wie dies konkret aussehen kann, werde ich in den nächsten Wochen versuchen, hier im Blog zu erklären.
Generell möchte ich das Blog wieder verstärkt nutzen, um Ideen möglichst transparent vorzustellen und wenn möglich auch mit anderen zu diskutieren. Konkrete Informationen zu den ersten Kunden, mit denen ich bereits im Gespräch bin, werde ich jedoch äußerst vertraulich behandeln, so dass sie hier auf der Website auch nie zu finden sein werden.
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