<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#">
<channel>
<title>tzwaen.systems - Blog</title>
<description>In diesem RSS-Feed finden Sie aktuelle Beiträge, die von Sven Przepiorka in seinem Blog veröffentlicht wurden.</description>
<link>http://tzwaen.com/blog/feed/</link>
<copyright>Copyright 2010</copyright>
<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 21:44:24 +0100</pubDate>
<generator>http://tzwaen.com/sofware/</generator>
<item>
<title>Braucht Deutschland eine Aufsichtsbehörde für Webangebote?</title>
<link>http://tzwaen.com/blog/meinungen/braucht-deutschland-eine-aufsi/</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 14:33:00 +0100</pubDate>
<guid>http://tzwaen.com/blog/meinungen/braucht-deutschland-eine-aufsi/</guid>
<description>
auch wenn der gedanke unpopulär ist, aber vielleicht sollte es eine staatliche aufsichtsbehöre geben, die die daten- und verbrauchersicherheit regelmässig und unangekündigt bei betreibern wie studivz, sparkassenshops und virtuelle bücherläden überprüft. jeder besitzer einer dönerbude muss strenge gesundheitliche auflagen überprüfen und bekommt oft empfindliche geldstrafen, wenn diese nicht eingehalten werden. Quelle: t.yping.me

Ich kann seinen Gedankengang völlig nachvollziehen, bin jedoch gleichzeitig der Meinung, dass man eine eigene Aufsichtsbehörde für Webangebote gar nicht braucht. Denn das Problem ist ja gar nicht auf das Web allein beschränkt. Auch im realen Leben gibt es einen immensen Kontrollbedarf bezüglich Daten- und Verbrauchersicherheit. Und wenn mich nicht alles täuscht, gehört dies sogar schon zum Aufgabengebiet des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Zumindest hoffe ich, dass es längst dazu gehört.

Auch wenn einige - gerade leider aus der CDU - immer noch fordern, dass das Internet kein rechtsfreier Raum sein darf und daraus einen Bedarf an speziellen Kontrollmechanismen ableiten, sollten sich alle lieber eingestehen, dass das Internet noch nie rechtsfrei gewesen ist, und gleichzeitig darauf besinnen, bereits bestehende Mechanismen für das Internet anzupassen und dort auch anzuwenden.

Denn hier liegt das eigentliche Problem. Ich beobachte in letzter Zeit zu oft, dass viele Ministerien und Politiker immer noch nicht die Abläufe und Entwicklungen im Internet auf dem Radar haben. Vom Verstehen der Abläufe will ich jetzt gar nicht reden. Und die wenigen, die zumindest einen Teilbereich verstehen, scheitern letztendlich auch, weil sie die ganzheitliche Betrachtung vernachlässigen.

Statt einer Aufsichtsbehörde wünsche ich mir lieber einen koordinierenden Internet-Experten auf Bundesebene, der aktuelle Entwicklungen im Internet aufnimmt, diese im Sinne der Gesellschaft interpretiert und schließlich eine Empfehlung für weiteres Handeln an Ministerien sowie Politiker weitergibt.

Eine solche Empfehlung könnte u.a. die Durchführung einer Datenschutz-Kampagne sein, die ähnlich wie die bundesweiten AIDS- und Drogenkampagnen angelegtist. Neben einer staatlichen Kontrolle der Datensicherheit ist nämlich die private Vorsorge immer noch am Besten.</description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote cite="http://t.yping.me/2009/11/07/aufsichtsbehoere-fuer-web-angebote/"><p>
auch wenn der gedanke unpopulär ist, aber vielleicht sollte es eine staatliche aufsichtsbehöre geben, die die daten- und verbrauchersicherheit regelmässig und unangekündigt bei betreibern wie studivz, sparkassenshops und virtuelle bücherläden überprüft. jeder besitzer einer dönerbude muss strenge gesundheitliche auflagen überprüfen und bekommt oft empfindliche geldstrafen, wenn diese nicht eingehalten werden. <a href="http://t.yping.me/2009/11/07/aufsichtsbehoere-fuer-web-angebote/">Quelle: t.yping.me</a></p></blockquote>
<p>Ich kann seinen Gedankengang völlig nachvollziehen, bin jedoch gleichzeitig der Meinung, dass man eine eigene Aufsichtsbehörde für Webangebote gar nicht braucht. Denn das Problem ist ja gar nicht auf das Web allein beschränkt. Auch im realen Leben gibt es einen immensen Kontrollbedarf bezüglich Daten- und Verbrauchersicherheit. Und wenn mich nicht alles täuscht, gehört dies sogar schon zum Aufgabengebiet des <a href="http://www.bmelv.de/cln_135/DE/Startseite/startseite_node.html">Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz</a>. Zumindest hoffe ich, dass es längst dazu gehört.</p>
<p>Auch wenn einige - gerade leider aus der CDU - immer noch fordern, dass das Internet kein rechtsfreier Raum sein darf und daraus einen Bedarf an speziellen Kontrollmechanismen ableiten, sollten sich alle lieber eingestehen, dass das Internet noch nie rechtsfrei gewesen ist, und gleichzeitig darauf besinnen, bereits bestehende Mechanismen für das Internet anzupassen und dort auch anzuwenden.</p>
<p>Denn hier liegt das eigentliche Problem. Ich beobachte in letzter Zeit zu oft, dass viele Ministerien und Politiker immer noch nicht die Abläufe und Entwicklungen im Internet auf dem Radar haben. Vom Verstehen der Abläufe will ich jetzt gar nicht reden. Und die wenigen, die zumindest einen Teilbereich verstehen, scheitern letztendlich auch, weil sie die ganzheitliche Betrachtung vernachlässigen.</p>
<p>Statt einer Aufsichtsbehörde wünsche ich mir lieber einen koordinierenden Internet-Experten auf Bundesebene, der aktuelle Entwicklungen im Internet aufnimmt, diese im Sinne der Gesellschaft interpretiert und schließlich eine Empfehlung für weiteres Handeln an Ministerien sowie Politiker weitergibt.</p>
<p>Eine solche Empfehlung könnte u.a. die Durchführung einer Datenschutz-Kampagne sein, die ähnlich wie die bundesweiten AIDS- und Drogenkampagnen angelegtist. Neben einer staatlichen Kontrolle der Datensicherheit ist nämlich die private Vorsorge immer noch am Besten.
</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Hilfe, ein Blog!</title>
<link>http://tzwaen.com/blog/ankuendigungen/hilfe-ein-blog/</link>
<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 10:26:00 +0100</pubDate>
<guid>http://tzwaen.com/blog/ankuendigungen/hilfe-ein-blog/</guid>
<description>Hilfe, ein Blog!

Auf der Website von tzwaen.systems ist seit heute wieder ein Blog zu finden. Es wird sich mit den Themenfeldern Enterprise 2.0, Politik sowie Softwareentwicklung beschäftigen.

Ein Blog? Ja, dass gab es auf der Domain tzwaen.com in unterschiedlichsten Formen, Laufzeiten sowie Themen schon öfters:


im Jahr 2000 habe ich mit dem Bloggen angefangen,
nach zwei Jahren eine Diplomarbeit über die technische Umsetzung und deren Nutzung geschrieben,
anschließend habe ich versucht, Weblogs beruflich in eine Softwarefirma mit dem Schwerpunkt Human-Ressource-Management einzubringen,
bin aber kläglich damit gescheitert,
danach war es eine Vision von mir Weblogs mit Wiks in einer Art „3. Dimension“ miteinander zu verbinden,
allerdings erwies sie sich nicht als ausreichend für eine eigenständige Dissertation
und so habe ich Weblogs nur noch im Rahmen meiner Selbstständigkeit an andere verkauft.


All dies habe ich mal mehr, mal weniger mit mindestens einem Weblog begleitet. Jedoch habe ich immer wieder einen Zeitpunkt erreicht, wo ich gemerkt habe, dass eigentlich ein eigenes Weblog nichts für mich ist. Leider kann ich nie meine Meinung zurückhalten, obwohl dies oftmals besser gewesen wäre. Zudem bin ich Fremden gegenüber nicht sehr kritikfähig. 

Deswegen ist es eigentlich auch nicht verwunderlich, dass meine längste aktive Bloggerzeit in den Anfangsjahren gewesen ist. Damals, in der guten alten Zeit, gab es in ganz Deutschland vielleicht gerade einmal 100 Blogger. Alle kannten sich mehr oder weniger. Und sowohl eigene Meinungen als auch direkte Kritik wurde von allen Seiten als selbstverständlich angenommen. Das ein einzelner Blogeintrag ein juristisches Nachspiel haben könnte, war absolut unvorstellbar.

Und warum jetzt wieder ein Blog?

Trotz allem bin ich immer noch davon überzeugt, dass ein Blog ein wunderbares Werkzeug ist, um längere Textbotschaften mit anderen öffentlich auszutauschen und auch weiterzuentwickeln. Interessante Themen gibt es dafür momentan genug:


der vermehrte Einsatz von Web 2.0-Techniken in Unternehmen, der aber meiner Meinung immer noch nicht optimal verläuft,
den spannenden Wandel innerhalb der Politik als Reaktion auf das Web 2.0, bei dem aber nahezu alle politisch Aktive noch immer auf Hilfe von außen angewiesen sind
und schließlich auch meine Leidenschaft, kleine spezialisierte Content-Management-Systeme auf Basis von bewährten Techniken aus dem Web 2.0 zu entwickeln


Daher will ich wieder versuchen, ein ordentliches Blog zu führen.</description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hilfe, ein Blog!</p>
<p>Auf der Website von tzwaen.systems ist seit heute wieder ein Blog zu finden. Es wird sich mit den Themenfeldern Enterprise 2.0, Politik sowie Softwareentwicklung beschäftigen.</p>
<p>Ein Blog? Ja, dass gab es auf der Domain tzwaen.com in unterschiedlichsten Formen, Laufzeiten sowie Themen schon öfters:</p>
<ul>
<li>im Jahr 2000 habe ich mit dem Bloggen angefangen,</li>
<li>nach zwei Jahren eine Diplomarbeit über die technische Umsetzung und deren Nutzung geschrieben,</li>
<li>anschließend habe ich versucht, Weblogs beruflich in eine Softwarefirma mit dem Schwerpunkt Human-Ressource-Management einzubringen,</li>
<li>bin aber kläglich damit gescheitert,</li>
<li>danach war es eine Vision von mir Weblogs mit Wiks in einer Art „3. Dimension“ miteinander zu verbinden,</li>
<li>allerdings erwies sie sich nicht als ausreichend für eine eigenständige Dissertation</li>
<li>und so habe ich Weblogs nur noch im Rahmen meiner Selbstständigkeit an andere verkauft.</li>
</ul>
<p>All dies habe ich mal mehr, mal weniger mit mindestens einem Weblog begleitet. Jedoch habe ich immer wieder einen Zeitpunkt erreicht, wo ich gemerkt habe, dass eigentlich ein eigenes Weblog nichts für mich ist. Leider kann ich nie meine Meinung zurückhalten, obwohl dies oftmals besser gewesen wäre. Zudem bin ich Fremden gegenüber nicht sehr kritikfähig. </p>
<p>Deswegen ist es eigentlich auch nicht verwunderlich, dass meine längste aktive Bloggerzeit in den Anfangsjahren gewesen ist. Damals, in der guten alten Zeit, gab es in ganz Deutschland vielleicht gerade einmal 100 Blogger. Alle kannten sich mehr oder weniger. Und sowohl eigene Meinungen als auch direkte Kritik wurde von allen Seiten als selbstverständlich angenommen. Das ein einzelner Blogeintrag ein juristisches Nachspiel haben könnte, war absolut unvorstellbar.</p>
<p>Und warum jetzt wieder ein Blog?</p>
<p>Trotz allem bin ich immer noch davon überzeugt, dass ein Blog ein wunderbares Werkzeug ist, um längere Textbotschaften mit anderen öffentlich auszutauschen und auch weiterzuentwickeln. Interessante Themen gibt es dafür momentan genug:</p>
<ul>
<li>der vermehrte Einsatz von Web 2.0-Techniken in Unternehmen, der aber meiner Meinung immer noch nicht optimal verläuft,</li>
<li>den spannenden Wandel innerhalb der Politik als Reaktion auf das Web 2.0, bei dem aber nahezu alle politisch Aktive noch immer auf Hilfe von außen angewiesen sind</li>
<li>und schließlich auch meine Leidenschaft, kleine spezialisierte Content-Management-Systeme auf Basis von bewährten Techniken aus dem Web 2.0 zu entwickeln</li>
</ul>
<p>Daher will ich wieder versuchen, ein ordentliches Blog zu führen.
</p>
]]></content:encoded>
</item>
</channel>
</rss>