Software - Prinzipien

Die Entwicklung von gupsi:media unterliegt einigen Prinzipien, die nun im Folgenden kurz vorgestellt werden sollen.

  1. Unterstützung von kostengünstigen Infrastrukturen
    Bei der Programmierung wurde darauf geachtet, dass die zu entwickelnde Software nicht nur auf Servern in eigenen Rechenzentren installiert werden kann sondern auch auf den Server von Massenanbietern wie 1&1 oder Strato. Da diese aber in der Regel einen eingeschränkten Funktionsumfang anbieten, konnte nur auf die Techniken und Module zurückgegriffen werden, die auch von allen Servern unterstützt werden.
  2. Installation in wenigen Schritten
    Aufgrund der möglichen unterschiedlichen Anwendungsgebiete einer Web 2.0-basierenden Content-Management-Systems, wie gerade im privaten und semi-professionellen Bereich, ist es notwendig, dass die Installation der Software auf einem Server auch für Laien durchführbar ist. Neben entsprechenden Dokumentationen ist daher stets auch eine Installationshilfe mit detaillierten Anweisungen unverzichtbar.
  3. Flexible Nutzung durch Module
    Nicht jeder Anwender benötigt alle potentiell vorhandenen Funktionen. Diese ungenutzten Funktionen verwirren nur und können letztendlich sogar den Nutzen der gesamten Anwendung in Frage stellen. Daher sollte das System in der Lage sein, nur die tatsächlich benötigen Funktionen anzuzeigen. In einigen Fällen kann es sogar ratsam sein, mit wenigen Funktionen bei der Einführung der Software zu starten, um die Anwender nicht von Anfang an zu überfordern. Erst im Laufe der Zeit kommen dann neue Funktionen nach und nach hinzu. Um diese Flexibiltät in einer Anwendung erzeugen zu können, bietet sich der Einsatz von Modulen an, die je nach Bedarf aktiviert werden können. Obwohl alle Module als optional anzusehen sind, bemüht sich das System dennoch um eine enge Verzahnung der einzelnen Elemente.
  4. Bedienbarkeit auch für Laien
    Eine einfache Bedienbarkeit ist gerade für Content-Management-Systeme eine wichtige Voraussetzung für deren Erfolg. Je komplizierter die Bedienung ist, desto mehr Zeit geht für das Erlernen der Bedienung verloren und mindert damit die tatsächliche Arbeitszeit mit der Software. Eine intuitive Benutzerführung und der Verzicht auf unbekannte bzw. noch zu lernende Begriffe kann erheblich die Bedienung auch für Laien vereinfachen.
  5. Persönliche Identifizierung
    Das System muss den Anwender unterstützen, sich mit der Anwendung zu identifizieren und seinen persönlichen Nutzwert zu maximieren. Nur so ist er auch bereit, sein Wissen mit anderen (indirekt) zu teilen. Dazu muss das System ihm sowohl Raum für Selbstdarstellung gewähren als auch die Möglichkeit bieten, sich die Anwendung nach seinen persönlichen Vorlieben konfigurieren zu können.
  6. Wartung als beiläufige Aufgabe
    Je umfangreicher der Datenbestand in einem Content-Management-System wird, desto größer wird er Stellenwert von der Wartung des Systems und dessen Inhalte. Zwar kann so die Qualität aufrecht erhalten werden, jedoch ist dies auch mit einem Zeitverlust für die tatsächliche Arbeit verbunden. Aus diesem Grund muss das System gewährleisten, dass die erforderlichen Wartungsmaßnahmen auf ein Minimum reduziert werden und letztendlich beiläufig durchgeführt werden können.

zurück